Baphomet (Bonustrack)
Felix Blume
paroles Felix Blume Baphomet (Bonustrack)

Felix Blume - Baphomet (Bonustrack) Lyrics & Traduction

Ah

Die Menschheit beugt sich der New World Order
Schon früh hab' ich die Zeichen gedeutet wie Runenforscher
Sie planten die Versklavung im Brüsseler NATO-Sitz
Aber der stahlharte Boss geht auf Mission impossible
Ich steh' allein auf dem Kilimandscharo-Gipfel
Rauchschwaden überm Himmel der Laos-Inseln bis nach Indianapolis
Mithilfe von Nanochips erzielten sie die Gedankenkontrolle
Zerschlugen Rebellionen mit MG-Patronen und Panzerkolonnen
Sie vergifteten den Mississippi-Strom, verbrannten Dörfer
Am Rand der Zivilisation, von Aborigines bewohnt
Gencode-Mutationen zerstörten Ökosystem-Populationen
Der letzte Widerstand verbarrikadierte Metrozugstationen
Ich hab' wie Ego-Shooter-Profis die Tec-9 geladen
Für die Menschheitsgefahren dieser Endzeitszenarien
Verstau' die Nebelgranaten
Hundert Push-ups, kalter Atem, ein Gebet, dann wird der Heli gestartet
Mit nix als Notfallreserven über die polaren Meere
Die Welt wird kontrolliert von Geheimverbänden und Großaktionären
Geisterstädte, die seit Monaten leer sind
Als ich merke, dass der Heli langsam streikt wegen Motorbeschwerden
Was mich wohl oder übel hier zum Landen zwingt
Auf dem Überrest des Amtsgericht im früheren Finanzdistrikt
Ich schmiede Pläne zu klassischer Musik
Wie Wagner-Symphonien, gegen die Freaks der Pharmaindustrie
Batteriebetriebene Roboter als Butler
Ermöglichen ihnen, ein Leben zu führen wie ein Oligarch in Kapstadt
Mit mehr Gold als Maharadschas
Während ich unter Beschuss einiger vollbemannter Panzer auf 'nem Wolkenkratzerdach land'
Ich steig' aus, sprinte los wie bei Marathonläufen
Spring' vom Dachrand aus auf 'nen Balkon des Nachbargebäudes
Und brech' das Fenster auf per MG-Lauf
Plötzlich hektische Rufe, sie checken das Treppenhaus
Ich kämpfe mich raus, doch da steh'n hunderte bereit
Auf den Straßen, skrupellos wie Schutzstaffelgefreite
Während Bullets meine Schulterblätter streifen
Kann ich durch 'nen Gullydeckel heimlich runter in die Unterwelt absteigen
Wo ich auf der Flucht vor dem Infantriekampfbataillon
Ein Rebellenlager finde der Widerstandsfraktion
Sie behandeln meine Wunden mit dem Saft einer Lotosblume
Flüstern ängstlich von Geschöpfen vergangener Hochkultur'n
Griechischer Mythenwesen, Hybriden und Maschinen der Kybernetik
Kreierten Laboren irgendwo tief in den Pyrenäen
Bei jahrelanger Kryostase in riesigen Kühlgeräten
Und keiner könne ihn'n gegenübersteh'n
Nachdem man mir für ein Jahr auf den Fersen blieb
Dachte man, dass ich in 'nem Sarg in der Erde lieg'
Doch ich führte ein Dasein als Eremit
In Reservaten der Cherokees und später dann in Himalaya-Berggebieten
Weit weg von jeglichem Vertreter der eigenen Spezies
Doch frei von Propaganda und frei von den Medien
Studierte ich die Bücher Machiavellis wie 2Pac
Kam nach Tagen der Meditation dann in Nirwana-ähnlichen Zustand
Stand vier Nächte in der Kälte auf dem Himalaya oben
Ohne eine Bewegung in der Vrikshasana-Pose
Auf dem Dach der Welt, die Augen nach Nordwesten
Und überblickte erstmals das Ausmaß der Vorgänge
Ich war in die Berge gekommen, getrieben von Paranoia
Nun saß ich nächtelang meditierend am Lagerfeuer
Schließlich traf ich auf 'nen alten Shaolin-Priesterorden
Wo man mich lehrte, meinen Körper zu Carbonitrid zu formen
Aufgrund des wochenlangen, knochenharten Trainings
Behandelten sie mich schnell einem Bodhisattva ähnlich
Und so befand der Meister, es sei endlich an der Zeit
Mich in die ältesten Geheimnisse des Tempels einzuweisen
Zeigte mir, wo er seine Buchsammlung wahrte
In mehr uralten Sprachen als beim Turmbau zu Babel
Zwischen Mythen wie Odysseus und dem Damokles des Ciceros
Fand ich ein Ritual für den Baphomet mit Ziegenkopf
Ich war bei den Shaolin im Abendland der Antichrist
Ich schaute zum Meister, doch sah nur seine Angst im Blick
Und wusste Bescheid, es war an der Zeit
Zu handeln, ich ging ein letztes Mal dem Rat meines Meisters danken
Und trat meine Reise an, ins Tal übern Steinabhang
Bereit, für was vor mir liegt, der finale Entscheidungskampf

Ich hab' auf den Spuren der Bestie den Ursprung entdeckt
Ein schwarzer Fleck auf der Karte im Bermudadreieck
Obwohl sich in den tiefschwarzen Wolken ein Sturm entfaltet
Gelang' ich zur Insel und strotz' den Naturgewalten
Schaffe den Durchbruch zur Feindbasis
Und mach' aus der untoten Leibgarde blutrote Leichname
Ich schleiche leise wie'n Panther auf Zehenspitzen
Durch den Korridor, die Hand am Machetengriff
Seh' vorm Eingang 'nen letzten Wachmann mit leerem Blick
Verpass' ihm 'nen Kick und Schnitt, der den Bastard ins Jenseits schickt
Durch die Gänge hallen Todesschreie
Ich stürm' rein und seh' das Biest wie prophezeit aus 'nem Pentagramm am Boden steigen
Ein grässlicher Dämon erscheint
Bevor er seine Augen auf mich richten kann, spreng' ich den Laborbereich
Mitsamt des Baphomet-Dämonen
Und Rauch steigt in die Atmosphären-Zonen wie Schadstoffemissionen
Das Ende allen Übels aus frühester Vorzeit
So glaub' ich, bis die Bestie aus den Trümmern emporsteigt
Ich such' Deckung hinter demolierten Gebäudefassaden
Schmeiß' Wurfgeschosse und es detonieren Betäubungsgranaten
Es bringt Kerosin zum Explodieren durch feurigen Atem
Effektiv wie Pestizide bei Heuschreckenplagen
Die Bestie wittert Gefahr
Ich hol' aus und verpass' ihr dann einen Kinnhakenschlag wie bei Mixed Martial Arts
Gefolgt von Schlagkombinationen in Shaolin-Kampfposen
Baller' dann auf ihn ein mit Hollow-Tip-Patronen
Eine Schlacht mit dem Ausmaß von NATO-Invasionen
Die ganze Welt sieht inzwischen aus wie Nahostkrisenzonen
Man sieht den brennenden Globus in bloßer Angst
Ich nehme mich wie Emily Rose des Dämonen an
Stell' mich wie im Actionfilm-Showdown dem Todeskampf
Und spür' den Energiestrom eines Kronenchakras
Peitschende Windböen, der Erdmantel vibriert
Währ'nd mein Geist in eine höhere Sphäre transzendiert
Erreich' ich die innere Ruhe von Fakir'n
Die perfekte Mischung aus Muhammed Ali und Kesuke Miyagi, ah
Geschärfte Sinne, mein Geist ist restlos geweckt
Die einst sterbliche Hülle gleicht einem Exoskelett
Ich fokussier' in der finalen Schlacht die Aura
Für 'nen brachialen Faustschlag von titanenhafter Power
Die Prophezeiung ist wahr, ich bin wie Herakles Auserwählter
In der Totenstille wirkt mein Herzschlag wie'n Countdownzähler
Jede Bewegung fällt schwer, ich stehe an der Todespforte
Doch fühl' mich, als wär ich nur für den Moment geboren worden
Trotz eisernem Willen bin ich am Ende, die Kraft erschöpft
Das Ding bringt nix zu Fall, nichts von Menschen Geschaffenes
Doch ich geb' nicht auf, durchdrungen von den Schmerzen
Getrieben vom Gedanken an den Untergang der Erde
Steh' ich inmitten von meilenweit nur Trümmern und Eingeweiden
Das Biest ist ein brutaler Killer wie Weiße Haie
Ich zeig' keine Angst vor der Bedrohung, sammel' meinen Fokus
Und die Klingen in meiner Hand zerspringen in Einzelteile
Ich besinne mich auf mein Chakra, gebrauch' mein letztes Zielgeschoss
Genau mit 'nem präzisen Shot auf sein'n grauenhaften Ziegenkopf
Und das Teil, mit seiner gewaltigen Mörserkraft
Prallt zwar vom Körper ab, doch bricht ihm eines der Hörner ab
Schon rast die Bestie vor Zorn, da ereilt es mich, ich hab' 'nen Geistesblitz
Schnelle hervor und fang' im Hechtsprung das Horn
Und weiß gewiss, es ist aussichtslos, doch stürz' mich kamikazeartig
So wie'n Partisanen-Bataillon in den sicher geglaubten Tod
Es spritzen Massen an schwarzem Blut, ich hör' 'nen erschwachenden Atemzug
Als ich das Horn in sein Herz ramm', als wär's fuckin' Excalibur
Und das Monster fällt zu Boden
Der Boss blickt in die Ferne, den Fuß auf dem Kopf der Bestie thronend


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